Norddeutsch in München
Themen zu Norddeutschland und München
Dienstag, 2. April 2013
München und Film
Donnerstag, 24. Januar 2013
Schnee
Kaum zu glauben. Momentan haben wir im Emsland Winter. Jede Menge Schnee und Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Dazu eine feuchte Kälte.
Wenn es schneit wird die Welt stiller, ruhiger und - gefühlt - sauberer. Am Tag, als der große Schnee kam - angekündigt mit Unwetterwarnung - lag die Stadt wie unter einer Glocke. Gedämpfte Geräusche, fast keine Autos oder Menschen auf der Straße. Aber auch keine kleinen Helferlein. Keine kleinen Räummaschinen für die Gewege. Ich hab keine gesehen. Oder es hat einfach zu stark geschneit.
Aber die Straßen waren so gut wie frei, die Räumdienste im Dauereinsatz - bis ans Limit.
Ich liebe Spaziergänge im Schnee. Warm eingepackt, Gummistiefeln an den Füßen. Eine wunderschöne Winterwanderung. Eine andere Welt.
Mittlerweile sind Straßen und wege frei, der Schnee auf den Gehwegen komplett weggeschmolzen - Streusalz. Wie gut, dass der Dezember warm war.
Den Winter in Bayern mag ich. In München habe ich den Winter genossen, genossen dass die Gehwege geräumt, gestreut, aber weiss waren. Durch den Schnee an den Füßen bildeten sich in den Eingängen der Geschäfte riesige Schmelzwasserseen.
Man hat in München immer geräumte Gehwege, immer Gritt unter den Schuhen - aber man kann auf Schnee laufen und den Schlitten hinter sich herziehen. Gefühlt ist der Winterdienst in München besser organisiert. Vielleicht weil im Süden die "richtigen" Winter häufiger sind und ordentlich Schnee mitbringen. Vielleicht hat deshalb fast jede Gemeinde einen Rodelhügel.
Montag, 10. Dezember 2012
Weihnachtsteller - Mosaiken zum Zweiten
Über ein Monat ist vergangen. Mein zweiter Mosaik-Versuch. Ich bin noch totaler Anfänger. Meine Mosaike sind noch grobmotorig. Das Zerschlagen, Puzzeln, Kleben, Fugen, Schmieren usw beruhigt aber ungemein. Übung macht den Meister.
Mittlerweile verfolgen mich Mosaike. In Amsterdam scheinen überall Mosaike gelegt und verklebt worden zu sein. Im Internet habe ich sogar eine Seite mit tollen Mosaik-Bildern gefunden.http://www.mosaik-bilder.de/index2.shtml
Lust aufs Mosaiken bekommen?.
Zutaten
Vorgehensweise
Das Material vorbereiten. Den Fliesenkleber mit etwas Wasser anrühren. (Nicht zu dünn.) Jetzt können die Scherben zu Mosaiken auf die Oberfläche geklebt werden (Am einfachsten Scherben von gleicher Stärke verwenden.) Danach mit einem Zahnstocher den überschüssigen Kleber entfernen. Gut trocknen lassen – mind. 2 Tage an einem nicht zu warmen Ort – z.B. in der Garage.
7 Tage späterDie Fugenmasse mit Wasser anrühren. Die Masse je nach Wunsch und Vorstellung mit Acrylfarbe färben. Nun die Fugenmasse auftragen, großzügig auf dem Objekt verteilen und mit den Händen (Handschuhe verwenden) und Druck in die Fugen einarbeiten bis alles schön glatt ist. Schnell Arbeiten, da weiße Fugenmasse schnell trocknet. Eventuell für Korrekturen auch ein Messer zum Abkratzen verwenden. Die Krümel ausfegen. Danach mit einem feuchten Schwamm die Fugen und den Rand glätten und säubern. Zum Schluss das Mosaik mit einem weichen, fusselfreien Tuch und etwas Druck polieren. Trocknen lassen. Danach können Schalen auch als Vogeltränke verwendet werden und sind wetterfest. Fertig!
Hinweis: Auch Scherben von gleicher Farbe sehen sehr gut nebeneinander aus, da die Flächen durch die Fugen aufgebrochen werden und schöne Muster ergeben.
bestimmt werde ich wieder Mosaiken, denn es entspannt ungemein und es lassen sich so viele Dinge durch Mosaike verschönern - z.b. der Waschtisch und das Badezimmer.
Dienstag, 6. November 2012
Mosaiken
Wann ist man in seiner neuen/alten Heimat angekommen? Das habe ich mich auch gefragt, frage mich noch immer - hin und wieder. Vielleicht wenn man anfängt Kurse zu besuchen. Jetzt hab ich tatsächlich an einem Kurs teilgenommen -Mosaiken in einem Kunstcafé. Ich hatte im letzten Monat zufällig davon erfahren.
Mein erstes Werk sollte eine kunterbunte Vogeltränke werden: Einen ganzen Abend bunte und glitzernde Scherben auf einen Blumenuntersetzer kleben.
Als ich ankam, war bereits alles vorbereitet. Der Untersetzer stand bereit, daneben ein Töpfchen mit angerührtem Fliesenkleber und ein Messer zum Bestreichen. Auch die Fliesen waren zerschlagen und farblich sortiert. Und gleich konnte es losgehen. Das heißt: zuerst kleine Fliesenstückchen, Glasnuggets, Spiegel, Murmeln, Kacheln - oder was man sonst noch so findet - zusammensuchen, auf seinen Teller arangieren und dann einfach anfangen. - Die Masse wie Butter auf die Scherbenrückseiten streichen. Danach aufkleben. Stückchen für Stückchen. Immer mit einem kleinen Zwischenraum.
Das mit dem Einfach loslegen war leichter gesagt als getan. Bei mir landete die Masse zuerst nicht immer da, wo ich wollte - auf der Rückseite der Scherbe. Mit etwas Unterstütung und Tipps - auch von Mit-Machern - hatte schließlich den Teller bunt beklebt. Bunt, weil ich dachte, dass man nicht zwei gleichfarbige Scherben nebeneinander platzieren kann.
Das Schöne an solchen Abenden ist immer, dass man Menschen kennenlernt, Dinge erfährt, die man noch nicht wußte und das Gefühl hat, etwas mehr angekommen zu sein. In meinem Fall - sogar ein neues Handwerk zu erlernen. Auf das Ergebnis bin ich gespannt. http://www.flickr.com/photos/11919764@N06/4884667973/
Samstag, 30. Juni 2012
Mittwoch, 29. Februar 2012
Waschkueche
Was ich in Bayern vermisst habe? Den Wind und das Wetter im Norden. Nebel, Regen, Wind - und von allem nicht zu wenig. Manchmal zu viel, doch wenn man damit aufgewachsen ist, fehlts einem auch - hin und wieder.
In Bayern habe ich zwar auch Nebel, Wind und Regen kennengelernt. Kaum vergleichbar.
Ich bin im Nordwesten aufgewachsen. In den Mooren, den Flussläufen, den Niederungen gibt es oft Nebel. Manchmal eine richtige Nebelsuppe. Gerade ist wieder so ein Waschküchenwetter. Den ganzen Tag laufen wie durch eine Wolke. Feucht, fast nass. Feinster Nieselregen. Der macht den Aufenthalt im Freien ungemütlich. Die Naesse kriecht in alle Poren. Einmal habe ich dieses Wetter auch in Bayern erlebt - im Erdinger Moos.
Im Norden ist man dieses Wetter gewohnt. Frreut sich über jeden Sonnenstrahl doppelt.Hier im Norden vermisse ich manchmal die "OpenAirKultur", das Draußen sitzen. Das Leben auf der Straße. Aber wozu gibts den Friesennerz und die Bahn.
Dienstag, 24. Januar 2012
Nicht immer gibt es etwas zu berichten
Themen liegen auf der Straße. Man muss sie nur aufheben. Wie mit den Dackeln, die einen wahren Siegeszug durch die Medien angetreten haben.
Ein paar kreative Ideen, gute Recherche, Organisation, etwas Talent, viel Ausdauer und Zeit. Und jedes Thema lässt sich interessant gestalten.
Jetzt war ich länger nicht mehr in München - habe, nichts mehr über Norddeutschland und Bayern berichtet. Bin nachlässig geworden. Meine Gedanken sind momentan woanders, unterwegs für neue Inspirationen. Aber ich spendiere gerade auch Zeit für andere Menschen. Nicht zu wiederholende Momente, Zeit, die man miteinander teilt. Erinnerungen, die man danch teilen kann.