Gestern war einer dieser Tage, die schön anfingen und schön endeten
. Morgens wurde ich durch strahlensten Sonnenschein geweckt, nachdem ich einen schönen Abend mit Freunden verbracht hatte. Das Frühstück war fein - und dann habe ich in meinen Email Account gesehen: Der fest eingeplante Auftrag für einen Webauftritt ist geplatz, wie ich nebenher erfuhr. Warum - ich weiss es nicht.
Ich rief in der Jugendherberge wegen eines Bettes an-alles voll wegen des Bayernspiels. Dann wollte ich mit der S-Bahn nach von Erding nach München fahren. Die erste Bahn habe ich verpasst, so dass ich fast vierzig Minuten auf die nächste warten musste - wenistens konnte ich einen Teil der Zeit in der warmen Bahn warten. Dann gings los zum Ostbahnhof. In Markt Schwaben musste ich aussteigen - Notarzteinsatz in Feldkirchen - Personenschaden. Über eine Stunde in eisiger Kälte draußen warten, die angekündigten Busse, die uns nach Riem bringen sollten kamen nicht. Irgendwann kam dann doch ein Bus und alles was Wartete versuchte sich in diesen Bus zu quetschen. Dann konnte ich doch irgendwann nach Riem - mit einem Großraum-Taxt Ersatzschienenverkehr. Zwischendurch bekam ich einen lieben Telefonanruf. Und nach vier Stunden war ich endlich in Berg am Laim angekommen, wo ein warmes Plätzchen, ein leckeres Essen und nette Menschen auf mich gewartet haben. Danach sind wir auf den Haidhauser Weihnachtsmarkt, wo wir Hape Kerkeling gesehen haben. Später waren wir auf dem Tollwood-Festival wie ungefähr mehrere tausend anderer Menschen auch. Später haben wir bei toller Musik in der Tief-im-Wald-Bar gesessen, sind zu später Stunde nach Hause gefahren, haben noch ganz viel gequatsch und abends bin ich totmüde auf meinem warmen Bettplätzchen eingeschlafen. Ein fast gebrauchter Tag - oder Ende gut alles gut.
Sonntag, 28. November 2010
Freitag, 26. November 2010
Novemberblues
Der November ist schon fast wieder vorbei und ich habe immer noch keinen neuen Blogeintag geschrieben. Dabei könnte ich soviel berichten. Von Menschen, die mir begegnet sind, von Dingen, die mir passiert sind.
Am letzten Wochenende, es war dunkel und diesig, ich saß ich im Wohnzimmer meiner Eltern am Computer, habe gearbeitet und hatte Kopfhörer auf. Plötzlich mußte ich aufsehen. Jemand hat mir mit einer starken Taschenlampe ins Gesicht geleuchtet. Erst als ich die Tür aufgemacht habe, konnte ich sehen, wer es war. Die Polizei, die mir erzählt hat, dass Rinder ausgebrochen sind, auf einem Maisfeld stehen und wieder eingefangen werden müßten. Gott-sei-Dank hatte ich mit dem Einfangen nichts zu tun.
Das Erdinger Moos ist nebelig? Ward Ihr im Herbst schon mal auf den Norddeutschen Ebenen und in den Flußauen. Hier steigt der Nebel aus den Wiesen und Feldern, schluckt jedes Geräusch und man sieht die Hand vor Augen kaum. Und die Winter oben sind häufig kalt und nass. Geld ist alle. Ihr mögt das momentane Wetter nicht? Momentan sitze ich in einem Internetcafe
Am letzten Wochenende, es war dunkel und diesig, ich saß ich im Wohnzimmer meiner Eltern am Computer, habe gearbeitet und hatte Kopfhörer auf. Plötzlich mußte ich aufsehen. Jemand hat mir mit einer starken Taschenlampe ins Gesicht geleuchtet. Erst als ich die Tür aufgemacht habe, konnte ich sehen, wer es war. Die Polizei, die mir erzählt hat, dass Rinder ausgebrochen sind, auf einem Maisfeld stehen und wieder eingefangen werden müßten. Gott-sei-Dank hatte ich mit dem Einfangen nichts zu tun.
Das Erdinger Moos ist nebelig? Ward Ihr im Herbst schon mal auf den Norddeutschen Ebenen und in den Flußauen. Hier steigt der Nebel aus den Wiesen und Feldern, schluckt jedes Geräusch und man sieht die Hand vor Augen kaum. Und die Winter oben sind häufig kalt und nass. Geld ist alle. Ihr mögt das momentane Wetter nicht? Momentan sitze ich in einem Internetcafe
Sonntag, 17. Oktober 2010
Wind
Ich bin gerade im Norden und heute bei strahlenstem Sonnenschein am Dortmund-Ems-Kanal in Lingen enlang geradelt - fast zwei Stunden lang. Zuerst zum Ölwerk, dann auf der anderen Seite zurück - bis zur Möddelbrücke und noch ein Stückchen weiter. Am "Paradieschen" entlang (Das ist ein kleines Wäldchen direkt am Kanal.) Dann über die Alexanderbrücke und den Schepsdorfer Esch zurück zum Startpunkt.
Wunderschön durch die letzten wärmenden Sonnenstrahlen zu fahren, die schönen Herbstfarben zu sehen - original und gespiegelt und die Menschen freundlich lächeln zu sehen. Soweit es windgeschützt war. Als ich dann aber über die große Alexanerbrücke kam und über den Esch fuhr, sah es auf einmal ganz anders aus. Der Wind blies kräftig und kalt von vorne und das Vorankommen war ziemlich schwierig. Aber geschafft hab ichs dann doch.:-)))
In München habe ich den Wind manchmal vermisst. Heute hätte ich gut drauf verzichten können. Es war ganz schön kalt und ich musste ganz schön strampeln.
Da war es letzte Woche in München noch etwas anders - auch wärmer. Ich war mit dem Fahrrad im Olympiapark, habe den Marathonläufern eine Weile zugesehen. Dann das Rädchen auf den Berg geschoben und konnte von oben einmal rund herum über die Stadt blicken. Es wehte ein leichter Wind und über der Olympiaalm schwebten einige Drachen. Dort am Sonntagnachmittag im Gras zu sitzen und dem bunten Treiben zuzusehen, war ein Traum. An den heute nicht zu denken war.
Hier bläst gerade ein kalter Nordwind, der die Herbststürme und denWinter schon ahnen lässt. Und will man Fahrrad fahren, braucht man neben wetterfester Kleidung jede Menge Durchhaltevermögen. Denn anders als im Süden kann man nach dem anstrengenden Aufstieg den Berg nicht einfach herunterfahren - oder den Wind abstellen. Schlimmer, oft ist es so, dass man auf der Hinfahrt Gegenwind hat, sich der Wind zwischenzeitlich dreht, so dass man auf der Rückfahrt auch Gegenwind hat. Manchmal hat man aber auch Glück und den Wind auf einer Fahrt im Rücken. So dass man dann doppelt so schnell ist.:-)))
Ich liebe beides und kann beides genießen.
Wunderschön durch die letzten wärmenden Sonnenstrahlen zu fahren, die schönen Herbstfarben zu sehen - original und gespiegelt und die Menschen freundlich lächeln zu sehen. Soweit es windgeschützt war. Als ich dann aber über die große Alexanerbrücke kam und über den Esch fuhr, sah es auf einmal ganz anders aus. Der Wind blies kräftig und kalt von vorne und das Vorankommen war ziemlich schwierig. Aber geschafft hab ichs dann doch.:-)))
In München habe ich den Wind manchmal vermisst. Heute hätte ich gut drauf verzichten können. Es war ganz schön kalt und ich musste ganz schön strampeln.
Da war es letzte Woche in München noch etwas anders - auch wärmer. Ich war mit dem Fahrrad im Olympiapark, habe den Marathonläufern eine Weile zugesehen. Dann das Rädchen auf den Berg geschoben und konnte von oben einmal rund herum über die Stadt blicken. Es wehte ein leichter Wind und über der Olympiaalm schwebten einige Drachen. Dort am Sonntagnachmittag im Gras zu sitzen und dem bunten Treiben zuzusehen, war ein Traum. An den heute nicht zu denken war.
Hier bläst gerade ein kalter Nordwind, der die Herbststürme und denWinter schon ahnen lässt. Und will man Fahrrad fahren, braucht man neben wetterfester Kleidung jede Menge Durchhaltevermögen. Denn anders als im Süden kann man nach dem anstrengenden Aufstieg den Berg nicht einfach herunterfahren - oder den Wind abstellen. Schlimmer, oft ist es so, dass man auf der Hinfahrt Gegenwind hat, sich der Wind zwischenzeitlich dreht, so dass man auf der Rückfahrt auch Gegenwind hat. Manchmal hat man aber auch Glück und den Wind auf einer Fahrt im Rücken. So dass man dann doppelt so schnell ist.:-)))
Ich liebe beides und kann beides genießen.
Freitag, 3. September 2010
Durum Döner
Ich bin häufig unterwegs, war jetzt wieder eine zeit im Norden. Wenn ich keine Zeit zum Kochen habe, hole ich mir gerne mal einen Snack. Trotzdem Deutschland ein Land ist, wundert man sich über die Unterschiede. Sie sind - man mag es glauben oder auch nicht - riesengroß :
Ich mag Döner. In München hab ich gesehen, dass jeder Laden seine Pitataschen selbst und frisch backt. Ich glaube, das ist in Bremen etwas anders. Aber ich ess sowieso meist Durum Döner. Könnt Ihr Euch meine Verwunderung vorstellen, als ich meinen ersten Durum Döner in München gegessen hab? Der mit Schafkäse, Fleisch und Salat gefüllte Teigfladen war weich und ganz anders als ich das von Bremen kenne. Dort wird der Teigfladen nach der Befüllung mit Fleisch, Salat und Käse noch einmal in den Ofen geschoben. So wird der Durum richtig knusprig und warm und der Käse im Innern ist schön zerlaufen. Dafür kann man in jeder Bäckerei in München schnell mal eine Semmel mit warmem Leberkäs und süßem Senf bestellen. In Bremen muss man dazu in die Metzgerei und dazu sein eigenes Brötchen mitbringen...
Ich mag Döner. In München hab ich gesehen, dass jeder Laden seine Pitataschen selbst und frisch backt. Ich glaube, das ist in Bremen etwas anders. Aber ich ess sowieso meist Durum Döner. Könnt Ihr Euch meine Verwunderung vorstellen, als ich meinen ersten Durum Döner in München gegessen hab? Der mit Schafkäse, Fleisch und Salat gefüllte Teigfladen war weich und ganz anders als ich das von Bremen kenne. Dort wird der Teigfladen nach der Befüllung mit Fleisch, Salat und Käse noch einmal in den Ofen geschoben. So wird der Durum richtig knusprig und warm und der Käse im Innern ist schön zerlaufen. Dafür kann man in jeder Bäckerei in München schnell mal eine Semmel mit warmem Leberkäs und süßem Senf bestellen. In Bremen muss man dazu in die Metzgerei und dazu sein eigenes Brötchen mitbringen...
Montag, 12. Juli 2010
Flexibilität und Oberbayern
Ich hab mich jetzt eine ganze Weile nicht mehr gemeldet, bin viel herumgekommen, vielen netten Menschen begegnet - manchmal auch nicht - aber ich bin ein offener, freundlicher und neugieriger Mensch und hab meistens Glück. Letzte Woche war ich für einen Tag in Oberfranken - eine schöne, ruhige Gegend voller Schlösser und alter Kultur.
Momentan bin ich in Oberbayern vor den Toren Münchens. Eine Urlaubsregion, wo am Mittwoch (morgen) Phillipp Lahm heiraten wird. Gerade sitze ich auf meinem Bett, den Labtop auf den Knien vor meinem Koffer. Urlaub? Ferien? Es ist Sommer? Neidisch, weil einem die Welt offen steht und man nicht festgelegt ist? Flexibel ist und durch die Welt ziehen kann?
Ich bin hier nicht zum Vergnügen, arbeite gerade an einem Projekt in Süddeutschland und lebe jetzt schon seit einigen Wochen aus dem Koffer. Komme aber immer wieder bei lieben Menschen unter. Man ist überall zu Hause - oder auch nicht - je nachdem. Für einige Tage ist man vielleicht gern gesehen, das vergeht aber schnell. Nichts gehört einem, man muss einiges missen: Dinge, Menschen - mein Bett ist übrigens ein Schlafsofa. Außerdem will ich meinem Gastgeber ja auch nicht zur Last fallen. Und weil ich natürlich noch nicht so ein großes Netzwerk von Freunden und lieben Menschen aufbauen konnte, kann man sich auch nicht immer aus dem Weg gehen, verabreden. Seinen eigenen Rythmus leben, das geht leider nur bedingt.
Was also tun, wenn man spürt, dass man nicht mehr willkommen ist , sich aber auch nicht aus dem Weg gehen kann? Weiterziehen, selbst wenn man bleiben möchte. Und jedes Mal heißt es, Menschen zurückzulassen, vielleicht zu verletzen. Planbar sieht anders aus. Das einzig spannende ist: Wohin verschlägt es mich als nächstes? Wie lange kann ich bleiben?
Deshalb werde ich jetzt auch erstmal wieder in die alte Heimat gehen.
Momentan bin ich in Oberbayern vor den Toren Münchens. Eine Urlaubsregion, wo am Mittwoch (morgen) Phillipp Lahm heiraten wird. Gerade sitze ich auf meinem Bett, den Labtop auf den Knien vor meinem Koffer. Urlaub? Ferien? Es ist Sommer? Neidisch, weil einem die Welt offen steht und man nicht festgelegt ist? Flexibel ist und durch die Welt ziehen kann?
Ich bin hier nicht zum Vergnügen, arbeite gerade an einem Projekt in Süddeutschland und lebe jetzt schon seit einigen Wochen aus dem Koffer. Komme aber immer wieder bei lieben Menschen unter. Man ist überall zu Hause - oder auch nicht - je nachdem. Für einige Tage ist man vielleicht gern gesehen, das vergeht aber schnell. Nichts gehört einem, man muss einiges missen: Dinge, Menschen - mein Bett ist übrigens ein Schlafsofa. Außerdem will ich meinem Gastgeber ja auch nicht zur Last fallen. Und weil ich natürlich noch nicht so ein großes Netzwerk von Freunden und lieben Menschen aufbauen konnte, kann man sich auch nicht immer aus dem Weg gehen, verabreden. Seinen eigenen Rythmus leben, das geht leider nur bedingt.
Was also tun, wenn man spürt, dass man nicht mehr willkommen ist , sich aber auch nicht aus dem Weg gehen kann? Weiterziehen, selbst wenn man bleiben möchte. Und jedes Mal heißt es, Menschen zurückzulassen, vielleicht zu verletzen. Planbar sieht anders aus. Das einzig spannende ist: Wohin verschlägt es mich als nächstes? Wie lange kann ich bleiben?
Deshalb werde ich jetzt auch erstmal wieder in die alte Heimat gehen.
Mittwoch, 30. Juni 2010
Freitag, 18. Juni 2010
Bräuche in Bayern

Hier ein weiterer Blogeintrag von mir - mit etwas Verspätung: Am Wochenende vom 3. Juni bis zum 6. Juni wurde in Goldach gefeiert - 125 Jahre Freiwillige Feuerwehr. Viele Feuerwehren von außerhalb wurden zu diesem einmaligen Ereignis eingeladen, waren sogar extra aus Italien angereist.
Es wurde ein großes Festzelt aufgebaut, dass so groß war wie das Bayernzelt auf dem Freimarkt in Bremen. Nur ist dieses für 350.000 Einwohner ausgelegt - und Hallbergmoos - zu dem Goldach seit der Gebietsreform gehört - hat 10.000 Einwohner.
Das Bier floss in Maßkrügen. Es gab Blasmusik, Hubschrauberrundflüge, einen Spielenachmittag, bayrische Schmankerl, einen Partyabend des ortansässigen Radiosenders mit lauter Musik bis spät in die Nacht. Und am Sonntag, bei herrlichsten Wetter, zuerst einen Festgottesdienst unter freiem Himmel, später ein Mittagessen mit Schweinsbraten, Blaukraut und Knödel und ab 14 Uhr einen langen Feuerwehrumzug, bei dem auch viele Feuerwehr-Oldtimer mitfuhren.
Und wo es natürlich - wie bei jedem Marathon auch - Trinkstationen gab, so dass die Teilnehmer in ihren warmen Uniformen nicht verdursteten. Die Leute waren nett und guter Stimmung und haben mich gleich zu einem Getränk eingeladen. Vielleicht auch, weil ich mit Ortsansässigen unterwegs war.Ähnliches gibts bei uns oben im Norden auch - nur sind die Biergläser die Essensportionen kleiner - weshalb aber nicht unbedingt weniger getrunken und gegessen wird.
Mittwoch, 16. Juni 2010
Anfang Juni. Strahlender Sonnenschein in der Münchener Innenstadt. Bei einem Spaziergang habe ich dieses faszienierende Gebäube gesehen - die Synagoge. Die klaren Linien, die Form, die Materialien, die Größe - aber auch die Schlichtheit sind einfach toll und beeindruckend. Gerne hätte ich das Gebäube durch die großen einladenden Eingangstüren betreten. Gotteshäuser strahlen Ruhe aus, geben Kraft und Energie, lassen innehalten, reflektieren - zeigen Dinge, die von außen nicht sichtbar sind. Sind Schutzraum, zeigen Kultur, zeigen Menschen in einem anderen Rahmen. Auch wenn ich ein Polizeiauto gesehen habe, freut es mich, dass es keinen Zaun gibt....
Mittwoch, 2. Juni 2010
Halbergmoos
Seit Montag bin ich in Halbergmoos. Momentan regnet es junge Hunde. Nebel steigt aus den Wiesen. Heute morgen habe ich einige Hasen gesehen, die übers Fels gelaufen sind. Nebenan wird ein großes Festzelt für das Jubiläum der Feuerwehr aufgebaut. 125 Jahre werden morgen ab Fronleichnam mit Blasmusik gefeiert. Bin gespannt. Will unbedingt meine Kamera mitnehmen, um mal wieder Bilder zu zeigen...
Montag, 17. Mai 2010
ökumenischer Kirchentag
Diesmal wieder nur eine Bleiwüste, da ich an diesem trostlosen Wochenende kein Foto machen wollte. München kann so schön sein, so warm. Nur leider hat sich die Stadt ihren Besuchern grau präsentiert, dabei haben doch überall die Blumen geblüht und die Menschen waren fröhlich und geduldig. Wie sie es eigentlich nur auf Kirchentagen sind - im letzten Jahr in Bremen herrschte ähnliches Wetter.
Ich hoffe in den nächsten Wochen auf den ein oder anderen Sonnenstrahl.
Julia
Ich hoffe in den nächsten Wochen auf den ein oder anderen Sonnenstrahl.
Julia
Montag, 5. April 2010
Frohe Ostern!!! Grad komme ich von einer Familienfeier in Berlin zurück. Es war wunderschön. Es ist auch herrlich, dass man von München aus schnell überall in der Welt sein kann. Am Samstagmittag bin ich vom Münchener Flughafen weggeflogen. Die Sonne hat geschienen und ich konnte die Alpen sehen. Wunderschön. Gestaunt habe ich nur über die unterschiedlichen Preise von der Innenstadt zum Flughafen - oder viceversa. In München habe ich 9,60 Euro bezahlt. In Berlin mit dem TXL - Bus 2,10 Euro bis zu meinem Bestimmungsort. Auch bin ich in Berlin schneller mit den Tarifen für die Öffis klar gekommen. Das ist mir in München noch nicht gelungen. Aber andere Städte andere Systeme, andere Preise - warum auch immer - und man kann ja zum Glück fragen. Außerdem sind die Kontrolleure in München sehr nett und haben "Gott-sei-dank" ein Einsehen mit ortsfremden "Preussen".:-))) .
Herrlich war es mit dem Bus von Tegel in die Berliner Innenstadt zu fahren - am Reichstag vorbei, unter den Linden entlang bis zum Alex. Dort in der Nähe habe ich ein paar wirklich schöne und auch kulturelle Tage verbracht. Und heute bin ich zurück nach München geflogen Wieder mit der Linie TXL zum Flughafen. Der Bus fuhr alle 10 Minuten, so dass es nicht schlimm war einen zu verpassen. Eigentlich wollte ich auch mit dem Bus zurück in die Münchener Innenstadt fahren, allerdings habe ich gesehen, dass er nicht so häufig fährt, so dass ich dann doch lieberd ie S_Bahn genommen habe. Wie sehr würde ich mir wünschen, dass es eine Schnellfahrstrecke mit dem Bus vom Hauptbahnhof zum Flughafen gäbe, die wenigstens in einem Rhythmus von 15 Minuten verkehrt - wenigstens bis 20 Uhr. Aber ich bin gern in München und werde sicher die vielen tollen kulturellen Angebote noch nutzen.
Herrlich war es mit dem Bus von Tegel in die Berliner Innenstadt zu fahren - am Reichstag vorbei, unter den Linden entlang bis zum Alex. Dort in der Nähe habe ich ein paar wirklich schöne und auch kulturelle Tage verbracht. Und heute bin ich zurück nach München geflogen Wieder mit der Linie TXL zum Flughafen. Der Bus fuhr alle 10 Minuten, so dass es nicht schlimm war einen zu verpassen. Eigentlich wollte ich auch mit dem Bus zurück in die Münchener Innenstadt fahren, allerdings habe ich gesehen, dass er nicht so häufig fährt, so dass ich dann doch lieberd ie S_Bahn genommen habe. Wie sehr würde ich mir wünschen, dass es eine Schnellfahrstrecke mit dem Bus vom Hauptbahnhof zum Flughafen gäbe, die wenigstens in einem Rhythmus von 15 Minuten verkehrt - wenigstens bis 20 Uhr. Aber ich bin gern in München und werde sicher die vielen tollen kulturellen Angebote noch nutzen.
Freitag, 2. April 2010
Ostern 2010
War gestern in der Innenstadt von München unterwegs, es gab jede Menge zu gucken. Unter anderm ist mir ein kleines Geschäft für Artikel zu Hochzeit, Kommunion und Taufe aufgefallen - spannend. Bei Hugendubel war ich auch - eine große Buchhandlung neben dem Presseclub in München. Schön dass man Zeit zum Stöbern hat, sich setzen und anfangen kann zu lesen. Aber bei den Kassen am Ausgang fühlte ich mich an einen riesigen Supermarkt erinnert... Stichwort Supermarkt. Musste unbedingt noch was einkaufen - es war 20 vor Acht. Der nächste Tag war Karfreitag. So bin ich schnell über den Marienplatz geflitzt und in der Delikatessenabteilung eines großen Kaufhauses gelandet. Wahnsinn, was es dort alles zu kaufen gab. Von Brot über Fisch, Lanvendelhonig, den leckersten Fleisch und Wurstwaren (Gibt es einen Grund warum diese Abteilungen in Bayern getrennt sind bzw es hier immer zwei Schlangen gibt?) bis zu Champagner, Pralinen, Obst und den ersten frischen Spargel. Aber es war auch supervoll. Riesige Schlangen an den Kassen und zwischen den Gängen, wie vor Feiertagen eigentlich immer und überall. Ich hatte aber schon Angst, dass der Ostersamstag in Bayern auch ein gesetzlicher Feiertag ist, weil man mir ein schönes Wochenende gewünscht hat...
Dann bin ich nach Hause gefahren, habe mit Freunden gekocht und einen schönen Abend verbracht.
Und morgen fliege ich für ein paar Tage nach Berlin....
Dann bin ich nach Hause gefahren, habe mit Freunden gekocht und einen schönen Abend verbracht.
Und morgen fliege ich für ein paar Tage nach Berlin....
Montag, 8. März 2010
Winter im März. Wo ist der Frühling?
Hier ist es momentan so kalt, -14°C heute morgen. Es ist bereits Anfang März. Außerdem hat es am Wochenende unheimlich viel geschneit. Während ich am Freitag noch auf dem grauen Asphalt nach Hause gelaufen bin, war die Landschaft am Samstagmorgen weiss - schön zum Schlittenfahren. Aber wenn man erkältet ist, wünscht man sich eigentlich ein bischen Sonne und bunte Blumen. Aber kann ja nicht mehr lange dauern. Der Frühling wartet bestimmt schon hinter der Tür...
Montag, 1. März 2010
Italien
Ich genieße die Nähe zu Italien: Sonne satt, Pasta und andere leckere Köstlichkeiten.
Samstag, 20. Februar 2010
Fastnach in München
Von der Münchner Fastnacht hatte ich bisher nur aus dem Fernsehen gehört, wußte aber nicht wie in München gefeiert wird. Deshalb habe ich mich am letzten Dienstag ins Getümmel gestürzt. Da wir bis mittags Schule hatten, gings ohne jede Verkleidung los. Allerdings hatten wir vorsichtshalber ein paar Luftschlangen mitgenommen. Auf dem Weg zum Viktualienmarkt kam ein Partybus an uns vorbei, der uns bis zum Markt mitnahm. Hier sind mir gleich Ballons aufgefallen, so dass man schon von weitem sehe konnte wo die Rettungsstation war oder die WC-Standorte. Praktisch, weil man in solchen Momenten eigentlich nicht mehr lange suchen möchte.
Auf dem Markt gab es die unterschiedlichsten Verkleidungen: Bärchen, Gießkannen, Männer, die als Frauen verkleidet waren, Pinzessinen und viele andere. Bands haben gespielt und wir kamen mit unterschiedlichen Leuten ins Gespräch und bekamen eine kleine Partybemalung und gerieten in einen konfettiregen. Aber irgendwann wollten wir weiter und sind in eine Kneipe am Viktualienmarkt gegangen, wo ein Centaur Türsteher war und vor den Fenstern Leute getanzt haben.
Danach haben wir uns einer Gruppe von "Stewardessen" angeschlossen, sind durch eine Gasse gelaufen, wo wir Ludwig und Sissi begegnet sind, eine Wäschespindel gesehen haben und an einer Gruppe von Zeugen Jehowas vorbeigekommen sind. Es gab viel zu gucken, aber irgendwann wurde es zu kalt, so dass wir wieder in "unsere" Kneipe eingekehrt sind, gefeiert und getanzt haben und netten Leute begegnet sind. Doch lange vor dem Tageswechsel sind wir gegangen. Schließlich hatten wir am nächsten Tag Unterricht. Gerne hätte ich erlebt, was um Mitternacht passiert, wenn der Aschermittwoch beginnt. Aus dem Norden kenne ich es, dass um Punkt 24 Uhr Stühle auf die Tanzfläche gestellt werden, die Musik langsamer und leiser wird und das Licht auch nicht mehr ganz so schummrig ist. Wie es im hauptsächlich katholischen Süden ist? Keine Ahnung. Aber vielleicht finde ich es heraus...:-)
Auf dem Markt gab es die unterschiedlichsten Verkleidungen: Bärchen, Gießkannen, Männer, die als Frauen verkleidet waren, Pinzessinen und viele andere. Bands haben gespielt und wir kamen mit unterschiedlichen Leuten ins Gespräch und bekamen eine kleine Partybemalung und gerieten in einen konfettiregen. Aber irgendwann wollten wir weiter und sind in eine Kneipe am Viktualienmarkt gegangen, wo ein Centaur Türsteher war und vor den Fenstern Leute getanzt haben.
Danach haben wir uns einer Gruppe von "Stewardessen" angeschlossen, sind durch eine Gasse gelaufen, wo wir Ludwig und Sissi begegnet sind, eine Wäschespindel gesehen haben und an einer Gruppe von Zeugen Jehowas vorbeigekommen sind. Es gab viel zu gucken, aber irgendwann wurde es zu kalt, so dass wir wieder in "unsere" Kneipe eingekehrt sind, gefeiert und getanzt haben und netten Leute begegnet sind. Doch lange vor dem Tageswechsel sind wir gegangen. Schließlich hatten wir am nächsten Tag Unterricht. Gerne hätte ich erlebt, was um Mitternacht passiert, wenn der Aschermittwoch beginnt. Aus dem Norden kenne ich es, dass um Punkt 24 Uhr Stühle auf die Tanzfläche gestellt werden, die Musik langsamer und leiser wird und das Licht auch nicht mehr ganz so schummrig ist. Wie es im hauptsächlich katholischen Süden ist? Keine Ahnung. Aber vielleicht finde ich es heraus...:-)
Montag, 15. Februar 2010
Grüss Gott und Servus
Bayrisch konnte ich zuerst kaum verstehen. Und natürlich sind viele Begriffe für mich ungewohnt oder fremd. Das ist aber nicht der einzige Punkt. Auch die Begrüßung und Verabschiedung ist für mich ungewohnt. Klar, dass ich nicht Moin sagen kann, wenn ich ein Geschäft betrete oder einem Menschen begegne. Und wenn ich wieder gehe, kann ich doch schlecht Tschüß sagen. Aber was sagt und tut man hier in München? Ich kann doch nicht jedem gleich um den Hals fallen und Küßchen verteilen. Und zu wem sage ich was und wann? Grüss Gott und Servus sind mir fremd und Münchnerisch möchte ich mir nicht angewöhnen, weil ichs albern finde wenn jemand von oben so spricht nur um nicht aufzufallen.
Samstag, 13. Februar 2010
Eistockschießen
Bei meiner Lieblingsspazierstrecke komm ich immer am Nyphmphenburgkanal vorbei. Ich wundere mich immer über das bunte Treiben und wer sich alles auf dem Kanal tummelt. Mann, Maus, Kind und Kegel. Es macht richtig Spaß zuzusehen. Ich finds spannend, dass so viele Eisstockschießen betreiben. Allerding kenn ich die Regeln nicht. Sind die schwer? Wie funktioniert das?
Freitag, 12. Februar 2010
Briefe in die chinesische Vergangenheit
Meine ersten Tage in München waren eher seltsam: Ich kam mir vor wie im Roman "Briefe in die chinesische Vergangenheit". Hier reist ein Chinse 5000 Jahre in die Zukunft und landet durch Zufall in München.
Bayrisch konnte ich zuerst kaum verstehen, besonders wenn ich unkonzentriert war, hörte es sich an wie eine komplett fremde Sprache. Es ist besser geworden, aber es passiert mir immer noch.
München ist eine der saubersten Städte, die ich kenne. Da kann man sich echt wundern. Als ich zufällig einmal später nach Hause gekommen bin, hat sich das Geheimnis gelüftet: fleißige Helferlein haben alles gereinigt.
Ich laufe gerne und viel durch die Gegend. Als Fußgänger kann man sich da manchmal nur wundern, warum hier bei jeder Gelegenheit gehupt wird, wo es doch eigentlich keinen Grund gibt.
Da ich gerne und viel Fahrad fahre, hab ich mich gefragt, weshalb mich so viele davor gewarnt haben, dass man im Winter nicht Fahrad fahren kann. Jetzt weiss ich warum: Schnee satt. Das erklärt auch die vielen kleinen Schneeräumer, die überall verteilt sind und sofort in Aktion treten, um den Schnee weg zu räumen. Seltsam sieht dies nur aus, wenn kein Schnee liegt und die Wägelchen mit ihren Schaufeln und Schippen am Straßenrand auf ihren Einsatz warten. Die Nordeutschen hätten in diesem Winter auch einige dieser wendigen Arbeits-Autos vertragen können. Da wär der ein oder andere Knochen heil geblieben.
Wie gefählich ist es hier in München, das hab ich mich bei meinen Streifzügen durch die Stadt immer wieder gefragt. Schlimmer als in Berlin? Die Präsenz von Sicherheitsdiensten und Polizei jedenfalls ist auffällig groß, so als würde hier permanent Ausnahmezustand herrschen. Und dass kann schon mal beklemmend sein, wenn mans nicht gewohnt ist.
Das bayrische Essen ist eher deftig: Schweinshaxe, Krustenbraten, Schnitzel, Kaminwurst, Knödel, Kraut und Sosse. Zwischendurch Leberkassemmel oder Butterbrezn. Für Vegetarier: Allgäuer Käsespätzle. Getrunken wird viel Bier. Aber es schmeckt lecker. Beim Lesen fällt mir auf, dass ganz schön klischeehaft klingt:-) Natürlich gibts hier auch viele andere Köstlichkeiten, die es im Norden eher nicht oder nur eingeschränkt zu kaufen gibt. Waffeln, Schockolade, Klossteig in vielen Varianten, Strudelteig, Nudeln, Maultaschen von unterschiedlichsten Firmen. Und mein erstes Mal in einer bayrischen Metzgerei war so, als sei ich vorher noch nie in meinem Leben in einer Metzgerei gewesen. Vieles war fremd für mich. Was ist Presssack, Regensburger Würstchen, rote Bratwurst, Kaminwurst, Wollwurst?
Bayrisch konnte ich zuerst kaum verstehen, besonders wenn ich unkonzentriert war, hörte es sich an wie eine komplett fremde Sprache. Es ist besser geworden, aber es passiert mir immer noch.
München ist eine der saubersten Städte, die ich kenne. Da kann man sich echt wundern. Als ich zufällig einmal später nach Hause gekommen bin, hat sich das Geheimnis gelüftet: fleißige Helferlein haben alles gereinigt.
Ich laufe gerne und viel durch die Gegend. Als Fußgänger kann man sich da manchmal nur wundern, warum hier bei jeder Gelegenheit gehupt wird, wo es doch eigentlich keinen Grund gibt.
Da ich gerne und viel Fahrad fahre, hab ich mich gefragt, weshalb mich so viele davor gewarnt haben, dass man im Winter nicht Fahrad fahren kann. Jetzt weiss ich warum: Schnee satt. Das erklärt auch die vielen kleinen Schneeräumer, die überall verteilt sind und sofort in Aktion treten, um den Schnee weg zu räumen. Seltsam sieht dies nur aus, wenn kein Schnee liegt und die Wägelchen mit ihren Schaufeln und Schippen am Straßenrand auf ihren Einsatz warten. Die Nordeutschen hätten in diesem Winter auch einige dieser wendigen Arbeits-Autos vertragen können. Da wär der ein oder andere Knochen heil geblieben.
Wie gefählich ist es hier in München, das hab ich mich bei meinen Streifzügen durch die Stadt immer wieder gefragt. Schlimmer als in Berlin? Die Präsenz von Sicherheitsdiensten und Polizei jedenfalls ist auffällig groß, so als würde hier permanent Ausnahmezustand herrschen. Und dass kann schon mal beklemmend sein, wenn mans nicht gewohnt ist.
Das bayrische Essen ist eher deftig: Schweinshaxe, Krustenbraten, Schnitzel, Kaminwurst, Knödel, Kraut und Sosse. Zwischendurch Leberkassemmel oder Butterbrezn. Für Vegetarier: Allgäuer Käsespätzle. Getrunken wird viel Bier. Aber es schmeckt lecker. Beim Lesen fällt mir auf, dass ganz schön klischeehaft klingt:-) Natürlich gibts hier auch viele andere Köstlichkeiten, die es im Norden eher nicht oder nur eingeschränkt zu kaufen gibt. Waffeln, Schockolade, Klossteig in vielen Varianten, Strudelteig, Nudeln, Maultaschen von unterschiedlichsten Firmen. Und mein erstes Mal in einer bayrischen Metzgerei war so, als sei ich vorher noch nie in meinem Leben in einer Metzgerei gewesen. Vieles war fremd für mich. Was ist Presssack, Regensburger Würstchen, rote Bratwurst, Kaminwurst, Wollwurst?
An die Isar verpflanzt
Als es für mich im letzten September hieß für einige Monate an die Isar zu gehen, war ich froh. Museen, Kunst, Kultur, Bildung, lernen dürfen in OnlinePR und Social Media, Berge, Wandern und jede Menge netter neuer Leute kennenlernen.
Aber wie sucht man von Bremen ein halbwegs günstiges Zimmer ohne mal eben zur Besichtigung vorbeizukommen? Man inseriert in WG-gesucht.de, easy-wg.de und einigen anderen Online-Plattformen.
Für den Preis von 350 Euro, dachte ich, müste ich ein schönes Zimmer für sechs Monate in Neuhausen mit Internetflatrate mieten können. Aber es kamen keine Angebote. Was ich nicht wußte, in Müchen genügt es nicht einfach ein Inserat aufzugeben. Man muss ein Bewerbungsanschreiben verfassen, in welchem man erklärt warum man der ideale Mitbewohner ist, welche Motivation man hat gerade dieses Zimmer zu haben, welche Interessen man hat, was und wo man arbeitet. Also habe ich brav einen solchen verfasst und - bekam noch immer keine Angebote.
Die Zeit drängte jetzt etwas. Also musste ich wohl oder übel meine Preisvorstellungen nach oben korrigiern. Was hieß weniger Geld zum Leben zu haben. Danach kamen tatsächlich auch ein oder zwei Angebote. Aber in ganz anderen Stadtteilen und zum Teil auch weit außerhalb von München. Zur Monatsmiete sollte ich drei Monatsmietene Kaution bezahlen. Ich hab meine Annoce noch einmal geändert, wonach auch tatsächlich weitere Angebote kamen, die zwar nicht in Neuhausen waren - aber in der Nähe. Es war fünf vor 12 und ich war zu allem - fast allem bereit. Es war aber nicht das richtige dabei - vielleicht weil ich kein Wochenendheimfahrer sein würde und auch weil ich am Telefon angeboten habe das Zimmer auch ohne vorherige Besichtigung zu nehmen und die horrende Kaution von Tausend Euro zu bezahlen. In Stuttgart habe ichauf diese Weise ein wunderschönes Zimmer bei einer netten Vermieterin gefunden ohne Kaution zahlen zu müssen. Aber da ist alles anders und bedarf wahrscheinlich Vertrauen und positive Erfahrungen.
Also hatte ich am Tag bevor es nach München gehen sollte noch immer kein Zimmer. Am Abend bekam ich dann doch noch mehrere Angebote. Eine Vermieterin bot mir sogar an, dass ich mir für die ersten Tage kein Hotelzimmer suchen müsste, sondern bei ihr wohnen konnte, um erstmal in Ruhe zu gucken. Ich musste keine Kaution zahlen, habe in einem schönen Zimmer gewohnt. Ein richtiger Glücksfall - aber leider zeitlich begrenzt. Jetzt konnte ich aber in Ruhe suchen. Während dieser Zeit habe ich mir die seltsamsten Zimmer angehen, die seltsamsten Annoncen gelesen - und festgestellt, dass man in München doppelt Glück brauch um ein halbwegs bezahlbares schönes Zimmer in München zu finden. Jetzt wohne ich in einem wunderschönen Zimmer in Neuhausen mit Internetflatrate bei einer supernetten Vermieterin in der Nähe meiner Schule - und kann die ganze Wohnung nutzen.
Aber wie sucht man von Bremen ein halbwegs günstiges Zimmer ohne mal eben zur Besichtigung vorbeizukommen? Man inseriert in WG-gesucht.de, easy-wg.de und einigen anderen Online-Plattformen.
Für den Preis von 350 Euro, dachte ich, müste ich ein schönes Zimmer für sechs Monate in Neuhausen mit Internetflatrate mieten können. Aber es kamen keine Angebote. Was ich nicht wußte, in Müchen genügt es nicht einfach ein Inserat aufzugeben. Man muss ein Bewerbungsanschreiben verfassen, in welchem man erklärt warum man der ideale Mitbewohner ist, welche Motivation man hat gerade dieses Zimmer zu haben, welche Interessen man hat, was und wo man arbeitet. Also habe ich brav einen solchen verfasst und - bekam noch immer keine Angebote.
Die Zeit drängte jetzt etwas. Also musste ich wohl oder übel meine Preisvorstellungen nach oben korrigiern. Was hieß weniger Geld zum Leben zu haben. Danach kamen tatsächlich auch ein oder zwei Angebote. Aber in ganz anderen Stadtteilen und zum Teil auch weit außerhalb von München. Zur Monatsmiete sollte ich drei Monatsmietene Kaution bezahlen. Ich hab meine Annoce noch einmal geändert, wonach auch tatsächlich weitere Angebote kamen, die zwar nicht in Neuhausen waren - aber in der Nähe. Es war fünf vor 12 und ich war zu allem - fast allem bereit. Es war aber nicht das richtige dabei - vielleicht weil ich kein Wochenendheimfahrer sein würde und auch weil ich am Telefon angeboten habe das Zimmer auch ohne vorherige Besichtigung zu nehmen und die horrende Kaution von Tausend Euro zu bezahlen. In Stuttgart habe ichauf diese Weise ein wunderschönes Zimmer bei einer netten Vermieterin gefunden ohne Kaution zahlen zu müssen. Aber da ist alles anders und bedarf wahrscheinlich Vertrauen und positive Erfahrungen.
Also hatte ich am Tag bevor es nach München gehen sollte noch immer kein Zimmer. Am Abend bekam ich dann doch noch mehrere Angebote. Eine Vermieterin bot mir sogar an, dass ich mir für die ersten Tage kein Hotelzimmer suchen müsste, sondern bei ihr wohnen konnte, um erstmal in Ruhe zu gucken. Ich musste keine Kaution zahlen, habe in einem schönen Zimmer gewohnt. Ein richtiger Glücksfall - aber leider zeitlich begrenzt. Jetzt konnte ich aber in Ruhe suchen. Während dieser Zeit habe ich mir die seltsamsten Zimmer angehen, die seltsamsten Annoncen gelesen - und festgestellt, dass man in München doppelt Glück brauch um ein halbwegs bezahlbares schönes Zimmer in München zu finden. Jetzt wohne ich in einem wunderschönen Zimmer in Neuhausen mit Internetflatrate bei einer supernetten Vermieterin in der Nähe meiner Schule - und kann die ganze Wohnung nutzen.
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