Auf dem Markt gab es die unterschiedlichsten Verkleidungen: Bärchen, Gießkannen, Männer, die als Frauen verkleidet waren, Pinzessinen und viele andere. Bands haben gespielt und wir kamen mit unterschiedlichen Leuten ins Gespräch und bekamen eine kleine Partybemalung und gerieten in einen konfettiregen. Aber irgendwann wollten wir weiter und sind in eine Kneipe am Viktualienmarkt gegangen, wo ein Centaur Türsteher war und vor den Fenstern Leute getanzt haben.
Danach haben wir uns einer Gruppe von "Stewardessen" angeschlossen, sind durch eine Gasse gelaufen, wo wir Ludwig und Sissi begegnet sind, eine Wäschespindel gesehen haben und an einer Gruppe von Zeugen Jehowas vorbeigekommen sind. Es gab viel zu gucken, aber irgendwann wurde es zu kalt, so dass wir wieder in "unsere" Kneipe eingekehrt sind, gefeiert und getanzt haben und netten Leute begegnet sind. Doch lange vor dem Tageswechsel sind wir gegangen. Schließlich hatten wir am nächsten Tag Unterricht. Gerne hätte ich erlebt, was um Mitternacht passiert, wenn der Aschermittwoch beginnt. Aus dem Norden kenne ich es, dass um Punkt 24 Uhr Stühle auf die Tanzfläche gestellt werden, die Musik langsamer und leiser wird und das Licht auch nicht mehr ganz so schummrig ist. Wie es im hauptsächlich katholischen Süden ist? Keine Ahnung. Aber vielleicht finde ich es heraus...:-)