Dienstag, 1. November 2011

Herbstbilder

Meine Blog Norddeutsch in München will gefüttert werden. Nicht immer gelingt es mir besondere Ereignisse hervorzuheben und in diesem Blog zu beschreiben. Momentan freue mich einfach über die lachende Sonne. Es ist warm und ich genieße die bunten Herbstbilder.

Donnerstag, 29. September 2011

Gut ausgebildete Medienfachfrau sucht neues Aufgabengebiet

Sie werden denken, was hat dieser Blogeintrag mit Norddeutschland oder München zu tun? Soviel wie die Flexibilität mit dem Denken.

Was mich auszeichnet: Ich kann kleine und große Menschen begeistern - mit innovativen, spannenden und motivierenden Ideen, Konzepten und Texten und mich schnell in neue Themen einarbeiten. Und für mich ist Kreativität das Denken ohne Grenzen...

Ich bin studierte Kulturwissenschaftlerin (Theater, Medien, Alltags- und Popularkultur) und Fachreferentin für PR - online und klassisch. Social Media und das Web 2.0 sind mir also nicht fremd. Ich habe eine gute Beobachtungsgabe, ein gutes Auge für Bilder, bin textsicher, kann journalistisch schreiben und logisch und analytisch denken. Ich bin ein Teamplayer und erkenne unterschiedliche Stärken in einem Team und weiß diese durch Motivation optimal zu fördern. Um ein Bild zu gebrauchen: Mir ist es wichtig, dass alle im Boot bleiben.

Mir liegt daran, die richtigen Dinge richtig zu tun, eine optimale Lösung zu finden, meine Zielgruppe zu begeistern und die Produkte und ihre Marke interessant zu machen. Dafür kann ich mit den neuen Medien gute crossmediale Konzepte entwickeln und umsetzen (SMO, facebook, blog, twitter, uvm.). Ein Kollege hat mir in diesem Zusammenhang den Namen Trüffelschwein gegeben.

Dass es bei PR auf gute Kontakte in die Medien, Zusammenarbeit, Issuemanagement, hohe Qualität, prägnante Texte, genaue Recherchen, gute Konzepte und Aktionen, gute Pressearbeit, Bilder und Motive ankommt, versteht sich von selbst. Ideal, wenn man zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. Dass aber auch Terminsicherheit, hohes Engagement, Verlässlichkeit, Verantwortung und Organisationstalent wichtig sind, weiß ich nicht nur durch meine Theatererfahrungen. Diese Bedingungen sind ein “muss“ – genauso wie das richtige Reagieren in schwierigen Situationen. Am wichtigsten ist es natürlich, wie ein Produkt beim Rezipienten ankommt. Das heißt: Sich in die Zielgruppen einfühlen, für diese ansprechende Inhalte zu produzieren und für das Marketing die richtigen Kanäle zu finden.

Ich habe im Team zwei Pressekonferenzen organisiert, die ein großes Medienecho erfahren haben. Das Thema „München fährt auf Dackel ab“ wurde neben zahlreichen Printmedien von ettlichen TV-Sendern aufgegriffen. Bei diesem Projekt war ich stellvertretende CvD - mehr unter www.journalistenakademie.de/presse/dackel.
Zeitgleich haben wir ein kleines, fast 100 Jahre altes Kino in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt, dazu eine Filmreihe initiiert, eine Pressekonferenz abgehalten und die Premiere zu einem Event gestaltet. Bei diesem Projekt war ich stellvertretende Projektleiterin – mehr unter www.journalistenakademie.de/presse/maxim

Außerdem haben wir eine Website für das Kino Maxim erstellt und ins Netz gestellt. Für dieses Projekt war ich als CvD tätig. Mehr unter www.maxim-kino.de.
Zudem habe ich einen Vodcast über den Medienhype zur Fußballweltmeisterschaft gemacht und auf YouTube gestellt. http://www.youtube.com/watch?v=_iZDLX_qdcM
Erfahrungen in klassischer PR und Öffentlichkeitsarbeit habe durch meine Arbeit bei der Deutschen AIDS-Stiftung. Die Abläufe einer Reaktion kenne ich durch meine Arbeit in der Erwachsenenspiel-Redaktion des Kosmos Verlags in Stuttgart, wohin mich meine Begeisterung für das Spiel „Deutschland - Finden Sie Minden?“ geführt hat.

PR | Pressearbeit | Webredaktion
Julia Große-Berg, M.A.
0162 - 86 888 07
j.grosse.berg@googlemail.com
http://www.twitter.com/UmaSharandon

Donnerstag, 8. September 2011

Nordeutschland und das Oktoberfest

Bald heißt es wieder: "A´zopft is" - Oktoberfest. Alarm in München. Millionen von Besuchern aus aller Welt, die "the One-and-Only-Oktoberfest" erleben möchten. Gaudi bis zum Umfallen - inklusive Platzmangel und Preisalarm. Sehr kommerziell, aber ein Erlebnis mit vielen Menschen in den riesigen Bierzelten zu feiern. Einmalig und nicht zu beschreiben. Und wir Norddeutschen können feiern und lustig sein. Auch wenn man uns nachsagt, wir wären spröde und kühl, würden zum Lachen in den Keller gehen, nicht aus uns herauskommen und nur Pils und Schnaps trinken. Ich war im letzten Jahr einen Tag auf dem Oktoberfest, einfach nur, weil die Sonne schien, ich Zeit hatte und neugierig war. Es war ein wirklich schöner Tag mit netten Menschen und nicht geplant.

In diesem Jahr werde ich wohl nicht aufs Oktoberfest gehen können. Momentan bin ich im Norden. Hier habe ich gerade das Gefühl das Oktoberfest hat schon begonnen. Bayrische Schmankerl beim Aldi - von der Leberknödelsuppe bis zu Weißwurst mit süßem Senf. Tschibo sorgt mit Trachten, Oktoberfest-Musi etc. für das entsprechende Ambiente. Bayr. Bier gibts beim Getränkehändler. Garnituren fürs Mini-Biergärtlein bei Freunden und für den Fall, dass es regnet, hält der Zeltverleih das passende Zelt bereit. So könnte ich im eigenen Garten irgendwo in Deutschland Oktoberfest feiern und mit Freunden Spaß haben. Für eine Party ein tolles Motto, aber nicht mit dem Oktoberfest vergleichbar.

Die Stimmung auf dem Oktoberfest ist eine besondere. Und um die zu erleben, muss man einfach mal nach München fahren. Man darf auch in Jeans und T-shirt das größte Volksfest der Welt feiern...

Montag, 11. Juli 2011

Skurilität und spannende Veränderungen

Es gibt so viele Menschen, die sich verändern. Die Gründe hierfür sind so vielfältig wie die Menschen selbst. Aber immer heißt es etwas altes aufzugeben um Platz für neues zu schaffen. Auch ich will mich verändern.

Es sind viele Vorstellungen, viele Talente. Und am liebsten würde ich alle einsetzen. Ich will lernen, Neues kennenlernen - skuril oder auch normal.

Die eierlegende Wollmilchsau bin ich nicht. Uns Menschen ist leider in die Wiege gelegt, dass wir nicht perfekt sind, scheitern, scheitern müssen. Aber es kommt darauf an, wie man damit umgeht. Von Theaterleuten wird deshalb Beckett gerne zitiert:" Scheitern, scheitern, besser scheitern." Man erreicht das Ideal nie, kann nur versuchen beim nächsten mal noch besser zu werden.

Jetzt suche ich eine neue Aufgabe im Bereich PR, Online-PR . Etwas was mir sehr viel Spaß macht. Für das erfolgreich abgeschlossene Kompaktstudium bin ich extra von Bremen an die Isar gezogen und bin jetzt eine gut ausgebildete Medienfachfrau. Aber das ist nur das Handwerk. Auch mein Herzblut steckt hier. Ich mag es, Menschen zu begeistern - mit innovativen, spannenden und motivierenden Ideen, Konzepten und Texten.

Ich bin ein „Trüffelschwein“, ein kreativer Hauptgewinn, suche nach Lösungen und gehe dabei auch ungewöhnliche Wege. Falls das eine nicht klappt, funktioniert etwas anderes. Übrigens das Etikett "Trüffelschwein" hat mir ein Kollege verpasst. Ich selbst hätte mich vielleicht nicht so genannt, aber es stimmt. Ich finde die Rosinen im Kuchen. Das ich ein sehr gutes Auge für Bilder habe, einen guten Überblick über Arbeitsabläufe, textsicher bin, journalistisch schreiben sowie logisch und analytisch denken kann, ist für meine Arbeit nicht unwesentlich und hilft mir die Welt zu verstehen und weiter zu sehen. Dass Menschen mit so unterschiedlichen Talenten gesegnet sind, weiss ich zu schätzen. Ich bin ein Menschenfreund mit sehr guter Allgemeinbildung, arbeite gerne mit Menschen zusammen und erkenne die unterschiedlichen Stärken in einem Team. Teamarbeit macht besonders viel Spaß, wenn alle motiviert sind und sich von Begeisterung anstecken lassen...

Mir liegt daran, die richtigen Dinge richtig zu tun, eine optimale Lösung zu finden, die Zielgruppe zu begeistern und die Produkte und die Marke interessant zu machen, gute crossmediale Konzepte zu entwickeln und umzusetzen (SMO, facebook, Blogs, twitter, youtube etc. ) und schnell auf den Markt reagieren zu können. Allerdings muss man "am Ball bleiben".

Für schlechte Nachrichten im Social web gibt es leider so viele negative Beispiele. Nicht nur die vielen brachliegenden Twitteraccounts. Da fällt mir grade noch ein Beispiel aus dem Emsland ein. Gestern hat der Weser Kurier über eine Frau berichtet, die regelmäßig kleine Videos auf youtube stellt. Die Deichkönigin, eine 40jährige Frau, die auf youtube ihr eigenes Konto hat. -( siehe http://www.weser-kurier.de/Artikel/Region/Niedersachsen/409053/40-Jaehrige-dreht-Videos-ueber-das-Emsland.html). Hier kommt das Emsland etwas skuril weg. Dabei gibt es soviel Positives zu berichten - man muss es nur entdecken und bekannt machen. Das Netz vergisst nicht und verbreitet Nachrichten sehr schnell, die dann auch den Weg in andere Kanäle finden. Aber vielleicht ist es nur ein guter Marketingtrick, um das Emsland wieder in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken.

Was das Leben aber manchmal für Skurilitäten und Zufälligkeiten bereithält habe ich heute erlebt: Ich saß mit einigen Leuten zusammen und habe über einen Artikel in der Lingener Tagespost gesprochen. Einige Gebäude in der Innenstadt, die um 1930 Nähe Mühlentorstraße/ An der Bleiche gebaut worden waren. Aus den Fotos ließ sich nicht erschließen, wo wir die Häuser suchen mußten. Also haben wir in einer Karte von Lingen nachgesehen. Wer die Karte gemacht hat? Das Impressum hat verraten, dass es ein Verlag ist, der in München, Nymphenburger Straße ansässig ist. In dem Viertel, in dem ich in München gewohnt habe. Und heute Abend zeigt die ARD einen Tatort, der in Nymphenburg /Neuhausen spielt. Spannende Zufälle.

Seltsam, aber ich freu mich auf Veränderung...


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Kreativität ist das Denken ohne Grenzen

Julia Große-Berg
PR | webredaktion | Pressearbeit


Dienstag, 21. Juni 2011

Wunderschönes Urlaubsland Deutschland

Deutschland ist ein wunderschönes Land. Es ist schon seltsam, dass man erst die Heimat verlassen muss, um einen Blick für die Schönheit zu bekommen und den Wert für die Allgemeinheit zu erkennen.

Grade bin ich bei youtube auf einen Film der Bayerntourismus gestoßen. http://www.youtube.com/user/bayerntourismus?v=L0oOh4Ro3gk&feature=pyv&ad=6233099134&kw=berge Ein wirklich lustiger Film, der die Vielfältigkeit Bayerns zeigt, den bunten Strauß an Menschen und Möglichkeiten. Egal ob München, das Allgäu, Niederbayern, die Oberpfalz, Oberbayern oder Franken. Die Bayern wissen um die Schönheit ihrer Regionen und den wirtschftlichen Nutzen, den sie dadurch haben. Je nach Gusto und Bedürfnis kann man Dinge unternehmen: Kloster Andechs, Schliersee, wandern, Drachenfliegen, Vierzehnheiligen, Mainquelle, Fränkische Schweiz, Bayreuth, Kempten, Füssen und die Schlösser.

Der Starnberger See liegt vor den Toren Münchens und ist mit der S-Bahn schnell zu erreichen. Als Norddeutsche habe ich gedacht, die Berge würden auch gleich vor der Tür liegen. Es ist wie mit der Nordsee, die noch so weit von Bremen entfernt ist, für einen Süddeutschen gefühlt aber "um die Ecke" ist.

Die Fernsehschaffenden haben längst erkannt, dass Deutschland ein wunderschönes Urlaubsland ist. In der Sendereihe "Wunderschönes Deutschland" stellt der NDR immer wieder Regionen von den Alpen bis ans Meer vor. Und der WDR zeigt in seiner Sendereihe "wunderschön" Gegenden Deutschlands, die es wert sind, bereist zu werden.
Am Sonntagabend zur besten Tatortzeit hat der WDR das Emsland im Nordwesten Deutschlands vorgestellt. Die Möglichkeiten etwas zu unternehmen sind hier so vielfältig, die Menschen aufgeschlossen und freundlich.

Insgesamt ein schöner Film, der die Einzigartigkeit des Emslandes zeigt. Es gibt so viele Kleinode zu entdecken, die durch Mund-zu-Mund-Propaganda bekannt wurden und von vielen Menschen geschätzt werden. z.B. die Hünengräber. Die Emsländer können stolz auf ihre Heimat sein. Die wunderschöne Natur, die Weite, die mittelalterlichen Städte. Es ist schon seltsam, dass man die Heimat erst verlassen muss, um einen Blick für die Schönheit zu bekommen und den Wert für die Allgemeinheit zu verstehen. Mein Wunsch wäre es, das Emsland behutsam und mit Weitblick zum Nutzen aller voranzubringen.

Mittwoch, 15. Juni 2011

Begegnungen, Zufälle und andere Dinge

Ich bin schon viel herumgekommen und dabei vielen tollen Menschen begegnet. Mit manchen habe ich noch heute Kontakt, die meisten nehme ich in meinen Erinnerungen mit.

So war es auch in München. Neben dem Fachwissen in PR und Online PR habe ich hier viele tolle Menschen getroffen. Spannende Menschen, die Geschichten zu erzählen hatten. Es war eine lustige und schöne Zeit. Ich konnte die Stadt und das Umland genießen: Pressekonferenzen, Rundumblick vom Mercedes-Turm, das Oktoberfest, die Teresienwiese, eine Premiere, Gastfreundschaft, war in ettlichen Biergärten, im Zirkus Krone bei Gayle Tuffs, beim Public Viewing und dem Karneval auf dem Viktualienmarkt, wandern in den Bergen, spazieren am Starnberger See, im Nymphenburger Park und Englischen Garten, in Solln und im Olympia-Stadion, habe Festgelage mitgemacht und war auf Weihnachtsmärkten. Ich hatte wirklich viel Spaß dort und eine Menge gelernt. Gestern Nachmittag bekam ich die Einladung zum jährlichen Sommerfest der Journalistenakademie - meiner Schule. Im letzten Jahr haben wir uns alle dort wiedergesehen und lustige und spannede Geschichten erzählt und von unseren Plänen und Fortschritten berichtet.

Ich habe Zufälle eigentlich ganz gern, weil sie überraschend sind. Aber dann gibt es auch diese anderen Zufälle und Augenblicke, diese unguten Dinge von denen man nicht mal hören will. Zugunfälle zum Beispiel. Schlimm. Ein guter Bekannter war zufällig zur falschen Zeit am falschen Ort. Und ist deshalb Donnerstag vor Pfingsten morgens gegen sechs getötet worden. Aber mit jedem Tag kommen dann auch wieder die schönen Begegnungen und Zufälle.

Samstag, 4. Juni 2011

Planungen

Jeder Mensch braucht Ziele, jedes Projekt Planungen.

Niemals hätte ich gedacht, dass Lingen heute Studienstandort ist. Das wurde von langer Hand geplant.

Was wird in 30 Jahren sein? Wohin geht die Reise?

Lingen hat Großartiges vor. Pläne - zur Emslandarena, zum Alten Hafen, Busbahnhof, Emsauenpark. Die Emslandarena wird gebaut, freistehend, an der Lindenstraße. Baubeginn 2012. Investitionssumme ca. 18 Millionen Euro. Ein unabhäniger Gutachter aus Stuttgart hatte zwei Alternativen miteinander verglichen und sich gegen einen An- und Ausbau der alten Halle ausgesprochen. Die jetzige Halle ist nicht hoch genug, die Akustik schlecht. Das etwas passieren muss, steht außer Frage. Nur wie langfristig sind die Pläne, wie stark wurde die wunderbare Lage und der Einzugsbereich von der Nordsee bis zum Ruhrgebiet in die Projektplanungen integriert? Wie will sich Lingen entwickeln? Touristisch, wirtschaftlich? Welche Innovationen hat man sich überlegt? Gibt es weitere Alternativen. Hat man zukünftige Entwicklungen in die Pläne einfließen lassen? Wieviel Geld würde es kosten, einen Akustiker und andere Fachleute zu engagieren, die die Halle optimal konfigurieren? Wie sieht das Gesamtkonzept des Areals aus? Hat man mögliche kommunale und private Projekte in unmittelbarerer Nachbarschaft in die Planungen integriert?

Heute stand in der OZ auch ein Artikel über die Planungen zu einem Areal, was direkt gegenüber der kommenden Emslandarena liegt: Ein Kleinod Lingens. Der Alte Hafen. Mitten in Lingen direkt am Wasser gelegen. Fährt man aus Richtung Stadt über die Kanalbrücke zum Linus, sieht man rechts den Alten Hafen. Manchmal ankern hier Yachten. Früher wurden hier Schiffe be- und entladen. Nebenan stand ein großer Backsteinsilo. Jetzt plant man hier Großartiges - Wohnen direkt am Wasser. Z.T. wurden die Pläne schon umgesetzt. http://www.noz.de/lokales/54682424/lingen-planung-fuer-alten-hafen-geht-voran

Stört die neuen Bewohner ihres Quatiers "Am Alten Hafen" der Veranstaltungsverkehr nicht? Der Lärm von der Kirmes und anderen Großveranstaltungen?

Die Planungen zur Emslandarena haben die Entscheidungsträger nach Wetzlar geführt, um sich ein Bild von einer Halle machen zu können, wie man sie sich für Lingen vorstellt. Welche Projekte waren Vorbild für den Alten Hafen? Wohnen am Wasser in Nordhorn? Vergnügen und Museen in Bremen? Helgolands Hummerbuden? Münsters Hafengebiet? Oder ein Wettbewerb für innovative Ideen für ein umsetzbares Gesamtkonzept?

An der Bernd-Rosemeyer-Straße gibt es ein weiteres Kleinod: die Kokemühle, momentan noch eine grüne Oase inmitten der Stadt. Bin gespannt, was hier passiert.

Lingen, Stadt der Kivelinge. Am nächsten Wochenende feierst du deine Kivelinge - aber wohin geht die Reise?

Freitag, 15. April 2011

Burger

Was haben Burger mit Nordeutschland oder München zu tun außer dass die Rindfleischfrikadellen im Brötchen Hamburger heißen. Es gibt drei Theorien wie der Name entstanden ist und noch so viel mehr Burgervariationen. Wer genaueres über den Wortursprung lesen will kann hier weiterlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Hamburger

Heute kann man Burger überall auf der Welt essen, von Ketten zubereitet oder in Restaurants, in London oder Salzbergen. In München steht die Deutschlandzentrale einer der weltbekanntesten Burgerketten.

Meinen ersten Hamburger hab ich in Hamburg auf der Reeperbahn in der Nähe der Davidswache gegessen. Einen Hamburger in Hamburg. Eigentlich keine schlechte Idee. Nur brauche ich das Erlebnis nicht noch einmal: Eine kalte Frikadelle in ein lädschiges Brötchen gepackt - das wars. Ein himmelweiter Unterschied zu dem besten Burger den ich auswärts gegessen habe. Dieser Burger wurde individuell und extra für mich gemacht mit Salat, Tomate, Zwiebeln, magerem Rinderhack und Sossen. Mitten in Soho in London. Ein Tipp von meinem Bruder. Ob es das Restaurant heute noch gibt, weiß ich nicht. Ein Versuch wärs auf jeden Fall wert.

Ein Rezept für einen wirklich leckeren und saftigen Burger:

800g frisches, mageres Rindhack vom Fleischer. (Salz, schwarzer Pfeffer, eine Prise Muskatnuss zum Würzen)
4 große Burgerbrötchen mit Sesam
2 Fleischtomaten (in dünnen Scheiben)
einige Gewürzgurken (in dünnen Scheiben)
1 Gemüsezwiebel (in dünnen Scheiben)
Eisbergsalat (in Blättern)
Tomatenketchup, Senf, Burgersoße

Die Brötchen durchschneiden und kurz im Ofen toasten.

Das Gemüse in dünne Scheiben schneiden, den Salat in Blätter zerteilen.

Das Fleisch würzen, durchkneten und zu vier gleich großen Küchlein formen. Nach Geschmack braten. (english, medium, well done)

Jetzt die Burger mit Soße und Gemüse zusammensetzen.
Guten Appettit.

Aber die Hamburger, die oben im Norden wohnen mag ich auch.

Montag, 4. April 2011

Grillwetter

Am Wochenende hat die Sonne viel gegeben - ein richtig schöner Sommertag im Frühling.

Zwar hatten die Meterologen schon länger berichtet, dass es an diesem Tag schön werden soll. Aber richtig glauben konnte ich es nicht. Deshalb haben wir uns relativ spontan entschlossen zu grillen. Nach dem Frühstück fuhr ich brav zum nächsten Geschäft mit Fleischtheke, um schnell das Nötigste für unser Angrillen einzukaufen: Fleisch, Brot, Kräuterbutter und Kartoffelsalat.

Käsekreiner und rote Grillwürstchen gibts im Norden leider nicht zu kaufen, wird wohl zu wenig verlangt. Und der Kartoffelsalat ist mit Mayo angemacht. Den mit Essig und Öl muss man selber machen. Aber die Zeit wollte ich lieber für andere Dinge nutzen. An diesem Tag: gärtnern.

Jetzt aber zurück zum Einkauf: So schnell konnte ich die Dinge doch nicht besorgen, wie ich wollte. Gefühlt hatten alle an diesem Tag den Einfall im Garten zu essen und zu grillen Als ich mein Zettelchen zog - NR. 56 - wurde gerade erst die 18 aufgerufen. Nummern sagen ja nicht immer viel. Aber was da für Tüten gepackt wurden. Ich hatte den Eindruck, dass ganze Fußballmannschaften versogt werden mussten, so dass sich die Zeit hinzog und es nicht vorwärts zu gehen schien. Ich hab fast eine Stunde angestanden bis ich endlich an die Reihe kam, kurz auswählte und schnell fertig war. Man hätte sich überlegen können ein anderes Geschäft aufzusuchen. Wie ich von Bekannten erfahren habe, spielten sich ähnliche Szenen aber an jeder Fleischtheke der Stadt ab und ab dem Nachmittag zog ein leichter Duft nach Kurzgebratenem und Grillkohle um die Häuser. Endlich wieder. Das Warten hat sich gelohnt und der Tag im Garten war wunderschön.

Montag, 28. März 2011

Sommertag im März

Gestern war wieder einer dieser wundervollen Tage. Blauer Himmel und strahlender Sonnenschein. In der Nacht waren zwar die Uhren umgestellt worden, aber ich konnte ausschlafen und die Minus 5 Grad Celsius in der Nacht haben auch nicht wirklich was ausgemacht. Ein richtiger schöner warmer Sonnen- Sonntag.

Tage wie dieser laden zu Ausflügen ein. Also haben wir uns zu Zweit aufgemacht, um das Emsland zu erkunden. Wir wollten das Moormuseum in Geeste besuchen. Die Hinfahrt war etwas abenteuerlich - auch weil die Hinweisschilder schwer zu finden waren. Und ehrlich gesagt, hat sich die Gegend in den letzten Jahren sehr verändert: Torf wurde abgebaut, Straßen und Ställe gebaut, Kreisel angelegt. Aber nachdem ich mich kurz verfahren hatte, sind wir dann schließlich doch beim Moormuseum angekommen.

Immer wieder spannend was es hier zu sehen und zu erleben gibt: Man kann mit einem kleinen Lorenzug durchs Moor fahren, Planzen und Tiere beobachten. Die Besucher werden informiert, wie das Moor früher abgebaut worden ist und wie es genutzt wurde. Aber auch, wie es urbar gemacht wurde, um dann schließlich die Moorsiedler und ihre Familien ernähren zu können.

Es gibt hier oben ein Sprichwort, welches das harte Leben der Moorsiedler sehr gut beschreibt: Denn ersten sien dod, denn tweden sien not, denn deden sien brod. - Dem ersten der Tod, dem zweiten die Not, dem dritten sein Brot. Es dauerte ungefähr drei Generationen, um von der Siedlungsfläche im Moor einigermaßen gut leben zu können. Häufig war es für die Menschen die einzige Möglichkeit, um Grund und Boden zu erwerben. Und immer eine harte Entscheidung.

Das Museum informiert aber auch über die Urbarmachung des Moores in der jüngeren Geschichte Deutschlands - den sogenannten "Emslandplan". Mussten die ersten Siedler das Moor noch mit ihrer Hände Arbeit urbar machen, standen für die weitläufigen Flächen jetzt Maschinen zur Verfügung, z.B. der Ottomeier-Pflug - einer der größten Pflüge Europas.

Hat man Hunger bekommen, kann man sich imMoormuseums Café von köstlichen Emsländischen Spezialitäten verwöhnen lassen - z.B. leckeres Bauernbrot oder Buchweizen Pfannekuchen. Allerdings hatten wir gestern etwas Pech - das Café hat erst ab dem 1. April geöffnet.
Von solch kleinen Widrigkeiten darf man sich aber nicht abhalten lassen. Denn es gibt noch mehr zu bestaunen. Zum Beispiel kann man ins Bourtanger Moor fahren, oder in ein Moor-Freilichmuseum in Emmer-Comparscum. Wir haben uns eine dritte Möglichkeit gewählt: Wir sind zum Gut Düneburg gefahren. Hier kann man die Seele prima baumeln lassen - aber auch Golf spielen oder wandern.

Ein wirklich schöner Tag und am Abend haben wir dann bei einem Gläschen Wein schön erzählt...

Bei so einem Tag, kann die Uhr von mir aus jede Woche umgestellt werden.

Dienstag, 1. März 2011

Bewerbungsgespräch

Ich hatte heute ein Bewerbungsgespräch. In Frankfurt. Besser in der Nähe von Frankfurt - in Eschborn. Könnt Ihr Euch vorstellen, wie peinlich sowas werden kann? Obschon gut vorbereitet, habe ich mich heute mehr als schlecht verkauft. Dabei bin ich PR-Expertin, verstehe was von meinem Handwerk. Ich war relativ gut vorbereitet, habe mir einen schicken Anzug angezogen, mich fein gemacht. Und ich war rechtzeitig da, habe mir alles angesehen. Die Firma ist neu und die Mitarbeiter scheinen nett zu sein.

Aber als ich dann im Gespräch sass, kam kein gerader Gedanke aus meinem Mund. Ich wollte zuviel sagen und alles gleichzeitig. Meine Gedanken sind von A direkt nach D gesprungen und meine Zuhörer konnten mir nicht folgen. Genau so war dann auch das Gespräch. Der Personaler war noch relativ frisch in der Firma - sein erster Tag. Und er hat mir dann als Quintessenz aus dem Gespräch den Tipp gegeben, Schlagworte zu benutzen und mich aufs Wesentliche zu beschränken. Und auch der Chef konnte mir nicht folgen. Und wichtige Dinge, die für eine Einstellung relevant sind, wurde ich gar nicht erst gefragt. Zwar hat man mir nicht direkt eine Absage erteilt, aber meine Chancen werden nicht die besten sein. Gut es geht ums Geschäft und darum sich zu verkaufen. Ich hab in der Beziehung einen gebrauchten Tag bestellt.

Auf der anderen Seite kommt es bei PR darauf an neugierig zu machen und zu informieren. Reine Fakten können manchmal ganz schön langweilig und uninteressant sein. Viel schöner und ansprechender werden sie, wenn sie in Geschichten gebettet werden.

Dabei war der Tag in Frankfurt eigentlich sehr schön. Die Sonne hat geschienen, ich habe gleich über die Tourist-Information ein Hotel in Bahnhofsnähe gefunden zu einem relativ guten Preis, konnte dann noch einer älteren Frau beim Fahrkartenkauf helfen. Vorhin war ich bei einem leckeren Chinsen in Bahnhofsnähe was esse und morgen sehe ich mir noch das Mainufer an. Wenn ich schon mal in der Goethe-Stadt bin.

Dienstag, 25. Januar 2011

Wirtschaftswachstum

Die Zeitungen sind voll. Aufschwung in Deutschland. Wirtschaftswachstum auf allen Kanälen. Im Bereich des Arbeitsamtes Nordhorn nur 4,3% Arbeitslose, also fast Vollbeschäftigung. Ähnliche Situationen in anderen anderen Regionen Deutschlands. Auch die Region München ist eine Boomregion, die dringend Arbeitskräfte braucht. Wie die Neue Osnabrücker Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, erwartet die Agentur für Arbeit einen Beschäftigungsrekord http://www.noz.de/deutschland-und-welt/politik/niedersachsen/50918551/agentur-erwartet-beschaeftigtenrekord.

Das Wirtschaftswachstum könnte noch größer werden, wenn man ausgetretene Wege verlässt, Synergien nutzt, kreativ und innovativ ist. Einfach etwas weniger Schubladendenken und mehr Gelassenheit, Vertrauen und Mut...

Es sollte doch gelacht sein, wenn ich bei dieser guten wirtschaftlichen Lage nicht schnell eine Stelle finde. Als gut ausgebildete Medienfachfrau. Kommunikativ, internetaffin, innovativ, motiviert,offen, dazu flexibel, kreativ und neugierig. Besonders wenn ich ungewöhnliche Wege gehe, mich auf die Stellen bewerbe, die zu wenigstens 90% zu meinen Qualifikationen passen.

Zu blauäugig gedacht? Zu wenig Netzwerkausschöpfung? Es ist nicht ganz sooo einfach. Und auch hier gilt nicht nur schwarz und weiss. Glück gehört dazu und Unterstützer. Davon kann man nicht genug haben. Eigene Anstrengungen reichen nicht immer, um eine Stelle zu finden, die angemessen ist. Von den Rückschlägen ganz abgesehen. Während meiner Suche habe ich einiges erlebt - Schönes und weniger Schönes. Und ich bin mit diesen Erfahrungen sicher nicht allein. Aber ich habe auch gelernt: Arbeit hat nichts mit dem Wert eines Menschen zu tun.

Bei meiner Recherche und Arbeitssuche bin ich auf die Stellenausschreibung eines Unternehmens im Emsland gestoßen. Bereich Unternehmenskommunikation. Ich habe mich beworben, eine Absage bekommen und war verwundert drei Monate später wieder die gleiche Stellenauschreibung zu lesen. Jetzt habe ich mich ernsthaft gefragt, ob tatsächlich eine Person gesucht wird, die das Unternehmen unterstützt und weiterbringt. Hohe Fluktuation? Enormes Wachstum? Marketingtrick? Oder einfach viel zu wenig Manpower, um die Ausschreibungen wieder aus den ganzen Foren zu nehmen? Im Nachhinein ist der Grund völlig egal. Nur schön, dass es wieder nach oben geht.

Sonntag, 16. Januar 2011

Neujahrziele - Abnehmzeit

Neujahrsziele - Abnehmzeit. Jedes Jahr aufs Neue. In fast jedem Medium wird das leidige Thema behandelt und auf irgendeine Weise besprochen. Manchmal in schadenfroher Weise Prominente aufs Korn genommen. Und von den Medien wird uns meistens der Spiegel der Perfektion von Schönheit vorgehalten. Dabei sind wir alles Menschen mit Fehlern und Empfindlichkeiten - und Gelüsten.

Gestern Abend hat 3Sat eine Gesprächsrunde über Diäten und Essen ausgestrahlt. Warum immer so spät? Gastgeberin war Sandra Maischberger, Gäste Dr. Frerich, Dr. Frank und Dr. Pape, die sehr unterschiedliche Theorien zum Thema beigetragen haben - aber auch wieder nicht. Frau Abdolom, die überhaupt nichts mehr mit Diäten und dem gemeinen JOJO-Effekt zu tun haben will und hierüber ein Buch geschrieben hat, Gisela Muth, die bei einer Größe von 1,72 cm gerade mal 48 Kilogramm wiegt und der Tagesschausprecher Marc Bator, der erst ordentlich zugenommen und dann wieder abgenommen hat - und dieses Gewicht hält. Quintessenz: Nicht alles schickt sich für alle, es ist schwer das Gewicht nach einer Diät zu halten, es gibt unterschiedliche Theorien zum Idealgewicht und wie man es erreicht. Aber Maß halten, Regelmäßigkeit und Bewegung sind ganz wichtig.

Bei realistischen Zielen kann der Mensch viel erreichen. Ich habs ausprobiert.

Es ist gigantisch, was man schaffen kann, welchen Willen man entwickeln und umsetzen kann, wie man sein Leben verändern kann. Da ist allerdings die Sache mit dem inneren Schweinehund: Der hat keine Lust, fletscht wie eine Bulldogge die Zähne, zerrt an der Leine und droht einen zu zerfleischen... Wenn mans geschafft hat ihm die Stirn zu bieten, dann ist er plötzlich aber ganz klein und traut sich gar nicht mehr sich zu melden. Vielleicht knurrt er ab und zu noch etwas....

Ich war nie wirklich dick, aber im Laufe der Zeit hab ich peu a peu Schwimmringe aufgebaut. Und ich hab Brüder und Freunde. Und Kommentare können dann manchmal ganz schön fies sein. Gerade wenn man weiß dass man zugenommen hat. Auch deshalb hab ich mich dann irgendwann einfach nicht mehr wohl gefühlt. Ich wollte unbedingt etwas ändern, mich verändern, mich wieder in meiner Haut wohlfühlen.

Geld für einen Coach hatte ich nicht. Das Schicksal hatte mich zu dieser Zeit gerade nach Stuttgart verschlagen. Ich war an einem fremden Ort, mit fremden Menschen. Und dann hab ich einfach angefangen - mich zu bewegen, auf meine Ernährung zu achten, weniger zu essen, etwas weniger Alkohol zu trinken, viel Wasser zu trinken und auch sonst was für mich zu tun. So habe ich von Mitte 2007 bis Anfang 2008 fast 25 Kilo abgenommen - ohne Drillmaster, Weight Watchers, Crash Diäten oder andere Hilfsmittel. Es geht also. Und einmal angefangen ist es auch gar nicht so schwer.

Seitdem ich mein Zielgewicht erreicht habe, mich bewusst bewege und Muskeln aufgebaut habe, kann ich heute auch wieder Pasta und Pizza essen oder Weisswein trinken. Und ich nehms mir auch nicht übel, wenn ich mal mehr esse - oder richtig Lust auf Schokolade habe.- Geht halt nur nicht jeden Tag.:-)

Eigentlich achte ich jetzt nur darauf wenig Fett und Zucker zu essen, nur natürlich belassene Lebensmittel zu kaufen, regelmässig zu kochen, 3x täglich zu essen, (ausgeglichenes Zuckerspiegelniveau), zu jeder Mahlzeit irgendetwas "Grünes" zu essen und genug zu trinken. Und ich bewege mich: Jeden Morgen 10 Minuten Gymnastik und jeden Tag wenigstens 30 Minuten vor die Tür gehen. Ich muss mich einfach bewegen. Und wirklich gut daran: Das Spazieren hilft mir beim Sortieren meiner Gedanken, ich kanns überall machen und lerne auch noch die Gegend kennen.;-)). Aber ich fahre auch viel Rad - und manchmal gehe ich schwimmen...

Seit der Zeit halte ich mein Gewicht. Allerdings habe ich in der letzten Zeit zu viel geschlampt, habe ich viel Bier getrunken und weniger Gymnastik gemacht. Das hat sich auf der Waage gezeigt. Und irgendjemand hat mal gesagt: "Wehret den Anfängen..." Meine Ziele sind für 2011 deshalb auch etwas mehr Sport...

Bei allem aber - sich selbst nicht zu wichtig nehmen und etwas Gelassenheit an den Tag legen...

Montag, 10. Januar 2011

Winterzeit - Grünkohlzeit

Es ist soweit. Grünkohlzeit im Norden, in Bremen Braunkohl genannt. Eine Norddeutsche Spezialität vom Feinsten, die von Region zu Region unterschiedlich zubereitet und zelebriert wird und fantastisch schmeckt. Die Norddeutschen freuen sich auf die Zeit, wenn der Kohl nach dem ersten Frost gegessen werden kann.

In fast jeder Firma in und um Bremen und Oldenburg gehört es zum guten Ton, dass man eine Kohlfahrt macht. Das schweisst zusammen. Man trifft sich zu einer Wanderung durch die schöne Landschaft, trinkt unterwegs das ein oder andere Schnäpschen, macht Trinkspielchen, es gibt auch eine Kleinigkeit zu essen. Und nachdem man dann einige Kilometer gewandert ist, kehrt man hungrig in einer Wirtschaft zum Grünkohlessen ein. Hier gibt es Kohl vom Feinsten und in rauen Mengen mit Bauchspeck, Kassler, Pinkel, Grützwurst, Mettenden und dazu Kartoffeln. Und weil das Gericht nicht eben leicht verdaulich ist, muss dazu natürlich auch jede Menge Schnaps getrunken werden und selbstverständlich auch das ein oder andere Bierchen. So eine Kohlfahrt kann lustig werden. Und weil die Fahrten sehr beliebt sind, die Plätze beschränkt, muss rechtzeitig gebucht werden. Das wohl bekannteste Grünkohlessen findet jedes Jahr in Oldenburg statt. Hierzu wird jede Menge Prominenz eingeladen und es wird ein Kohlkönig gekürt.

Aber wer jetzt denkt eine Kohlfahrt gehört zum Pflichtprogramm eines Norddeutschen.;-) Nein, man kann den Kohl auch ganz einfach selber zuhause zubereiten. Es gibt so viele Rezepte im Netz. Ich nehm häufig einfach TK-Grünkohl, den ich nicht mehr putzen muss und mach einen Eintopf mit Kartoffeln und nehme als Fleischeinlage Bauchspeck, Kassler und Mettendchen. Die Bremer Spezialität Pinkel ist nicht so ganz mein Fall. Weil ich in München auch schon mal Lust auf Grünkohl hatte, ich aber keine Mettendchen bekommen habe, habe ich - Not macht erfinderisch - stattdessen einfach geräucherte Kaminwurzen genommen. Das war auch ganz lecker. Manchmal klappts ja nicht mit dem Survivalpack aus Norddeutschland. Jedenfalls: Guten Appetitt!!!

Dienstag, 4. Januar 2011

Neues Jahr

Die Zeit vergeht immer so schnell. Fast vier Wochen sind vergangen, seid ich mich zum letzten mal gemeldet habe. Ich könnte Euch so viel erzählen, was in der letzten Zeit passiert ist, was ich getan habe, wen ich getroffen habe, was im letzten Jahr passiert ist - oder nicht. Welche Hoffnungen ich hatte, welche sich erfüllt haben und welche sich noch erfüllen...

Ich liebe besonders die Zeit "zwischen den Jahren". Es ist alles ein wenig ruhiger. Dann nehme ich mir Zeit, um richtig nachzudenken. In diesem Jahr war das besonders schön. Der Schnee hat die Landschaft in Watte gepackt. Herrlich durch den Schnee zu stapfen - oder in der warmen Stube zu sitzen - und nachzudenken, zu träumen, zu wünschen und mir bewußt machen, wie abwechselungsreich und spannend 2010 war und was ich alles erleben durfte, wem ich begegnet bin und wie das nächste Jahr verlaufen könnte...

Ich hoffe, dass Ihr alle eine besinnliche Weihnachten hattet und gut ins neue Jahr gekommen seid. Für 2011 wünsche ich Euch das allerbeste - Gesundheit, Glück, Mut, Vertrauen, Pläne, Ideen, Kraft, Motivation, Kreativität, Hoffnung, Erfolg, Begegnungen, Gelassenheit - und immer jemanden mit dem Ihr lachen könnt und weinen mögt...

julia